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Atemtherapie

TTouch

Wärmeanwendung

Slumber

Dehnung

Kopfmassage

ganzkörper






Anwendungen auf einen Blick



Therapeutische Massage

Es gibt verschiedene Massagegriffe aus dem Humanbereich, die auch bei Tieren angewendet werden können. Abgestimmt auf den gerade zu massierenden Körperteil und auf den Muskelbefund werden die einzelnen Griffe eingesetzt und während einer Massage frei miteinander kombiniert. Hierbei unterscheiden wir verschiedene Griffgruppen: Streichungen (Effleuragen), Knetungen (Petrissagen), Zirkelungen (Friktionen), Rollungen, Reibungen, Schüttelungen, Lösung von Verklebungen. Der Effekt der therapeutischen Massage wird eingeteilt in die mechanische, hyperämisierende (durchblutungssteigernde) und schmerzlindernde Wirkung.


Atemtherapie

Atemwegserkrankungen, Inaktivität nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall, Ängstlichkeit und Nervosität, das sind einige Indikationen für eine Atemtherapie. Kranke und alte Vierbeiner, die sich meistens im Ruhezustand befinden, atmen langsam und flach. Bei dieser Atemform wird die Lunge nicht ausreichend durchlüftet und Bakterien haben ein leichtes Spiel sich in den Atemwegen festzusetzen. Die Folge davon kann eine Lungenentzündung und/oder Schleimbildung sein. Die Atemmuskeln verspannen und verkleben, atmen wird zur Last. Das Hauptaugenmerk der Atemtherapie liegt bei der Sekret- und Schleimlösung, einer besseren Beweglichkeit der Rippen und des Brustkorbes sowie bei der Vertiefung der Atmung. Mit Hilfe von speziellen Griffen atmet das Tier automatisch tiefer ein, eine bessere Durchlüftung der Lunge ist unter anderem die Folge.

Für ängstliche und nervöse Tiere bietet sich diese sehr sanfte Therapieform ebenfalls besonders an, weil sie ganz allgemein das Körpergefühl verbessert und Vertrauen fördert.

TTouch

Linda Tellington-Jones begann in den 70er Jahren Feldenkrais-Methode für Tiere zu modifizieren, die sie während der vierjährigen Ausbildungszeit bei Dr. Moshe Feldenkrais für Menschen erlernt hatte. Die Feldenkrais-Methode wird zur Stärkung von körperlichen Fähigkeiten und zur Verbesserung des menschlichen Lernvermögens angewandt. Sie ist auch eine sanfte und erfolgreiche Methode, um Schmerzen zu lindern und die Rehabilitation nach Verletzungen zu beschleunigen. Es steht schon lange fest, dass Massage die Muskeln entspannen kann. Der TTouch geht aber noch einen Schritt weiter. Der TTouch weckt die Intelligenz der Zellen und erinnert die Zellen an ihr Potential für Gesundheit und Wohlbefinden. Der TTouch besteht aus sorgfältig ausgeführten, sanften Berührungen. Diese wertfreie „Sprache der Hände“ vermittelt Sicherheit, Verbindung, Wohlbefinden und Vertrauen.
(Textauszüge von www.tteam.ch)

Wärmeanwendung

Vor einer Massage besteht die Möglichkeit, eine Wärmeanwendung durchzuführen. Dadurch werden der Muskel und das Gewebe entspannt, Schmerzen gelindert und der Stoffwechsel sowie die Durchblutung erhöht. Die Wärmeanwendung muss nicht immer in Verbindung mit einer Massage stehen. Sie kann jederzeit angewendet werden, bei schwer kranken Tieren auch mehrmals täglich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit welchen Hilfsmitteln eine Wärmeanwendung durchgeführt wird, z.B. Körnerkissen, Kirschkernkissen, One-Klick-Pad, Rotlicht oder der „Heissen Rolle“. Hunde mit Verschleiss- oder Skeletterkrankungen geniessen diese Behandlung sehr.

Slumbermassage

Slumber heißt wörtlich übersetzt „schlummern“.
Mit dieser Massageform wird nicht nur auf die körperlichen Strukturen wie Haut, Unterhautgewebe und Muskulatur eingewirkt, sondern speziell auch auf die Psyche des Hundes. Das Zusammenspiel aus Massagetechniken, Akupunktbehandlung und Techniken zur Verbesserung des Körpergefühls wirkt ganzheitlich und ist so auch bei nervösen, ängstlichen und verhaltensauffälligen Hunden ideal.

Dehnungen

Eine Muskeldehnung wird bei Hunden durchgeführt, die eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit durch verkürzte Muskulatur haben. Dies kann durch Fehlstellungen, Krankheiten oder Schmerzen ausgelöst werden. Durch Muskeldehnung kann auch eine Entspannung der Muskulatur bewirkt werden. Sie wissen vielleicht aus eigener Erfahrung, eine Muskeldehnung kann sehr schmerzhaft sein. Wobei die Dehnungen beim Hund nicht so intensiv ausgeführt werden, wie es beim Menschen möglich ist. Ich arbeite nur bis zur Schmerzgrenze, diese zeigt mir der Hund mit kleinsten Zeichen an.


 
 
info (at) wolfwhisper.ch